Geschafft! Die Hälfte der Schwangerschaft liegt hinter mir und ich bin froh. Ehrlich. Ich hab so lange auf diesen Moment gewartet. Noch glücklicher wäre ich, wenn zu diesem Zeitpunkt schon der Ultraschall hinter mir liegen würde – und ich wüsste, ob Peanut auch wirklich gesund ist. Der ist allerdings erst in 2 Tagen. So lange muss ich mich noch gedulden…

Außerdem wissen wir dann vielleicht auch schon, ob Peanut ein Mädchen oder ein Junge wird. Dann kann die große Schlacht um den Namen losgehen! 😀 Ich habe meine Liste mittlerweile wieder reduziert – trotzdem hab ich sowohl bei den Mädchen- als auch bei den Jungennamen ca. 14 Stück stehen, teilweise mit Doppelnamen (aber ohne Bindestrich!). Ich bin sehr gespannt, ob wir uns einigen können.

Diese Woche fing sonst leider aber nicht so gut an. Unser Hund hatte wieder einen Rückfall, was dafür sorgte, dass ich Sonntag Abend sehr traurig war. Zu groß waren die Befürchtungen, es könnte wieder so schlimm werden wie im April.

Peanut hat den Moment genutzt und mich ordentlich getreten – drei Mal hintereinander. Auch gestern hat sich Peanut abends wieder gemeldet. Was für ein merkwürdiges, aber schönes Gefühl.

Zweite Wochenhälfte

Der große Ultraschall liegt hinter uns! Yeay! Peanut ist, soweit die Ärztin erkennen konnte, rundum gesund. Kein offener Rücken, keine Auffälligkeiten am Herz oder an der Lunge. Das macht mich sehr glücklich. Und nun ist es ganz offiziell: Ich habe nicht nur vermutet, dass ich eine Vorderwandplazenta habe – ich HABE tatsächlich eine. Ha! Deswegen habe ich Peanut auch erst so spät bemerkt, bzw. ist es auch jetzt noch eher gedämpft.

Dann kam die große Frage: „Möchten Sie wissen, was es wird?“ JA! „Leider kann ich Ihnen das nicht sagen. Ihr Kind liegt so ungünstig und kneift die Beine zusammen. Hmpf.

Die Ärztin sagte noch, zu 60% wäre es wohl ein Mädchen – Männer zeigen sich ganz besonders gern. Ich halte das für ein Gerücht – aber wir sind nun kein Stück schlauer. Immerhin hat uns Peanut direkt angeschaut, wie man auf dem Ultraschall-Foto gut erkennen kann. Chucky, die Mörderpuppe lässt grüßen.

Peanut aka Chucky

Dafür ist Peanut gesund, tritt jeden Tag und ich freu mich einfach, dass alles gut ist und wir keine Beschwerden oder Probleme haben.

Außerdem waren wir bei meiner Nachsorgehebamme. Die scheint ganz in Ordnung zu sein. Sie hält nicht viel von Geburten im Krankenhaus, und wenn, dann bitte nur ambulant. Außerdem hätte sie es gern gesehen, wenn ich einen Geburtsvorbereitungskurs bei ihr besucht hätte, aber da habe ich mich längst bewusst gegen entschieden.

Gut finde ich, dass sie einen Hund hat, dass sie sonst ganz entspannt zu sein scheint und mir auch eine Trageberatung angeboten hat. Darum muss ich mich also nicht weiter kümmern und das freut mich sehr.

So langsam lässt sich der Bauch nun auch nicht mehr verstecken. Die meisten wissen auch Bescheid – und die, die es noch wissen, brauchen es auch gar nicht zu wissen. So.

Autor

Kaffeesüchtig, Hundemama und bald Peanut-Mama. Alles andere als spießig, ständig Fernweh-geplagt und mit viel Konfetti im Kopf.

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