Diese Woche ist so ziemlich DIE intensivste bisher. Am Montag hatte ich starke Unterleibsschmerzen, den ganzen Vormittag. Ich habe kaum sitzen können und das Arbeiten war richtig anstrengend. Dazu hat Peanut gefühlt ständig getreten – in die unmöglichsten Stellen. Rippen, Blase, Niere (?), alles tat weh.

Auch Nachts hatte ich keine Ruhe. Durch diese unmögliche Wärme (ich bin einfach ein Winterkind, durch und durch) fällt das Schlafen ja sowieso schon schwer. Außerdem liebt es Moe gerade, trotz der Wärme, zu kuscheln und sich mit mir das Kopfkissen zu teilen.

Deswegen liege ich aktuell meist in der Besucherritze – und habe Rückenschmerzen aus der Hölle, wenn ich aufwache. Und mit den Träumen, die so wahnsinnig intensiv sind, wird es auch nicht gerade leichter.

Ich habe z.B. geträumt, dass ich ein Düngemittel für Pflanzen entwickle. Das sah aus wie die Pasta-Dinger von Haribo und war auch für Kinder ungiftig und essbar.

Leckeres Düngemittel für Pflanzen

Außerdem habe ich geträumt, dass…

  • der Mann und ich in einer Art Mini-Las-Vegas unterwegs waren, mit Hund – und der ist uns dann verloren gegangen. Ich bin heulend aufgewacht. Übrigens war ich im Traum hochschwanger und habe richtig viel Geld gewonnen – was mir aber egal war, denn Moe war weg.
  • ich mit dem Mann, Moe und (unserem) Kind (ein Mädchen) am Strand bin. Irgendwo am Atlantik, wir haben alle Neopren-Anzüge an und Bodyboards dabei (Moe nicht, der hatte nur seine Schwimmweste an) und – tadaaa – ich war wieder schwanger. Na herrlich. Ich hab mich trotz Kugel auf’s Brett gelegt. Hat ein bisschen gedrückt, war aber ok.
  • ich fast einen Unfall habe, aber mir jemand kurz vorher wie wild auf die Heckscheibe schlägt, sodass ich noch eine Vollbremsung machen konnte

Gestationsdiabetes – ja oder nein?

Außerdem stand diese Woche der Termin an, vor dem ich am meisten Angst hatte: Der Zuckertest. In den letzten Wochen hat sich alles nur um diesen einen Termin gedreht und ich glaube, ich habe nicht nur mich, sondern auch meine Umgebung ein wenig wahnsinnig gemacht.

Erst musste ich diese Zuckerlösung trinken, von der mir ziemlich übel geworden ist, dann durfte ich zur Hebamme rein. Mein Blutdruck war relativ niedrig, sodass sie mir empfahl, morgens mal eine Tasse Kaffee zu trinken (mache ich jeden morgen, übrigens, und auch an jenem Tag). Aber besser zu niedriger Blutdruck als zu hoch.

Dann wurde ein Ultraschall gemacht, was ich vorher nicht gewusst hatte. Peanut lag schon wieder so, dass der Kopf wunderbar zu sehen war – aber der Rest nicht. Dafür war alles unauffällig.

Nachdem eine Stunde herum war, wurden mir 4 Kanülen Blut abgenommen und eingeschickt. Dann durfte ich gehen – und am nächsten Tag anrufen, nachmittags. Ich hatte angenommen, dass mir das Ergebnis direkt mitgeteilt werden würde…

Jedenfalls bekam ich dann am nächsten Tag die erlösende Nachricht: Kein Zucker, nicht mal im Entferntesten, Wert absolut unauffällig. PUUUUH!

Seitdem bin ich einfach nur noch froh. Kein Zucker bedeutet: Ich habe die Chance auf eine normale Geburt und alles entwickelt sich prächtig. Ich hoffe, dass die nächste Zeit genauso weitergeht!

Autor

Kaffeesüchtig, Hundemama und bald Peanut-Mama. Alles andere als spießig, ständig Fernweh-geplagt und mit viel Konfetti im Kopf.

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