Diese Woche war wieder eine sehr Spannende für mich. Nicht nur, dass ich die ersten Senkwehen hatte (aua, die tun wirklich, wirklich weh!) – ich hatte auch wieder einen Termin zum CTG.

Einerseits denke ich mir, dass um so eine Schwangerschaft ein ganz schönes Bohei gemacht wird. Das Kind wird schon auf die Welt kommen, wenn es soweit ist und bei mir gab es bislang wirklich keinen Grund zur Besorgnis. Ich hab kein Zucker, kein Bluthochdruck, keine Wassereinlagerungen. Mal Schmerzen hier und da, ja. Mal Muskelkater. Mal Müdigkeit, mal ein bisschen schwach. Aber nix Ernsthaftes.

Dennoch wollte ich dieses Mal gerne wissen, ob das mit den Senkwehen in der 35./36. SSW soweit normal ist. Ich habe ja schon länger die Vermutung, dass wir Dezember nicht schaffen und Peanut sich eventuell schon im November auf den Weg macht.

Das CTG war aber soweit unauffällig. Herztöne schön, Wehen waren wohl da, aber alles normal und im Rahmen.

Danach hatte ich wieder einen Termin bei meiner „Lieblingshebamme“ (warum sie und ich keine Freunde mehr werden, lest ihr am besten hier nochmal nach). Sie sagte mir, dass beim letzten Bluttest festgestellt wurde, dass ich wieder einen Eisenmangel habe und den behandeln müsste. Ich hatte es fast vermutet – immer wenn ich so müde bin, hat das meist mit meinem Eisenwert zu tun.

Dann sollte ich mich wiegen und tadaa – nach Wochen, wirklich, Wochen, in denen sie mir IMMER unterschwellig und manchmal auch sehr direkt, mitteilte, dass ich zu schwer bin und auf mein Gewicht aufpassen solle – sagte sie dieses Mal, dass ich viel zu wenig zugenommen hätte bis zu diesem Tag. Tatsächlich wiege ich jetzt (je nach Waage und Tagesform) 2 Kilo mehr als zu Beginn der Schwangerschaft.

Ich solle nun bitte mehr „hochkalorische“ Lebensmittel zu mir nehmen (vor allem Käse und ähnliches) und mir nichts verbieten. Häh? Ist das die gleiche Frau, die tausendprozent sicher war, dass mein Diabetes-Test positiv ausfallen würde? Die mir immer gesagt hat, dass ich zu dick bin? Die mir immer in den Ohren gelegen hat, ich solle mich gesünder ernähren und mehr bewegen (ohne meine Lebensumstände zu kennen)? Ja. Da saß sie nun und erzählte mir, dass das Kind sonst unterversorgt wäre, würde ich nicht mehr Kalorien zu mir nehmen und zunehmen.

Ich habe nun beschlossen, dass es mir komplett egal ist, was sie mir da erzählt. Ich fühle mich gut, so, wie es ist. Und ich denke auch nicht, dass Peanut unterversorgt ist – so munter, wie es da im Bauch zugeht, so viel Kraft, wie dieses Kind hat – da ist niemand unterversorgt.

In 2 Wochen habe ich den letzten Ultraschalltermin, also am 12.11.. Eigentlich wäre nun ein wöchentliches CTG dran, aber da keine Termine frei sind…

Peanut und wir, wir werden das auch so wuppen. Froh bin ich darüber, dass diese Hebamme nicht meine Nachsorgehebamme ist – wir kommen einfach überhaupt nicht miteinander zurecht.

Autor

Kaffeesüchtig, Hundemama und bald Peanut-Mama. Alles andere als spießig, ständig Fernweh-geplagt und mit viel Konfetti im Kopf.

1 Kommentar

  1. Was für eine Frau, die gute Hebamme. Oh man! Aber bald ist es ja geschafft😉 auf das eigene Körpergefühl zu hören ist oft eh sinnvoller, als alle Ratschläge von Ärzten und Co. strikt zu befolgen. Wie oft ich schon einfach mal so Antibiotikum hätte nehmen sollen, prophylaktisch…🤨

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