Ja, die Zeit rast. Und diese Woche hätte ich wieder einen Termin gehabt, bei der Hebamme – aber auch bei der Ärztin. Nun kam mal wieder alles anders als geplant.

Dienstag Nachmittag ist jetzt immer meine Zeit: Da habe ich den Termin zum CTG und dieses Mal wäre eben auch ein Ultraschall dran gewesen. Ich bin also auch fest davon ausgegangen, dass ich Peanut wieder sehen würde.

Als ich ankam, war das Wartezimmer voll. Und zwar: So richtig. Diverse Pärchen mit 1, 2 Kindern saßen dort und den Gesprächen konnte man entnehmen: Die sind alle nochmal schwanger. Also, die Frauen. Als Erstgebärende (was für ein Wort) und ohne Partner habe ich mich da reichlich komisch gefühlt.

Irgendwann durfte ich dann in den CTG Raum. Dieses Mal bin ich dabei fast eingeschlafen – Peanut war richtig ruhig und die Nacht davor war extrem schlecht. Ich träume im Moment sehr viel und da ist leider auch viel Mist bei (Peanut stirbt bei der Geburt, Moe geht es schlecht, Dennis macht irgendeinen Unsinn, wir sind obdachlos…).

Nach dem CTG ging es wieder zur Hebamme – ich erspare dir hier die Einzelheiten. Einzige Anmerkung: Peanut lag lt. Hebamme mit dem Rücken nach rechts – statt nach links, so wie mir im Krankenhaus mitgeteilt wurde. Das sollte noch wichtig werden.

Und dann – tja, wurde ich entlassen. Auf meine Frage, ob ich denn nicht noch einen Termin zum Ultraschall hätte, meinte sie: „Oh – oh stimmt, das hatten wir ja sogar vermerkt und eingetragen! Ich frage mal eben.“

Also stiefelte sie los, ich durfte derweil wieder im Wartezimmer Platz nehmen. Nach 10 Minuten weiteren Wartens hieß es: „Frau E. , sie dürfen nach Hause. Heute passt es ganz schlecht, wir sind ja voll belegt und wir haben jetzt gar keine Zeit dafür. Aber nächste Woche!“

Habe ich schon erwähnt, dass ich mich nicht wirklich gut aufgehoben fühle in dieser Praxis? Ich bin echt froh, dass das bald ein Ende hat – und dann werde ich den Arzt/die Praxis definitiv wechseln. Wahrscheinlich hätte ich das einfach schon früher tun sollen.

Geburtsberichte – eine blutige Angelegenheit

Die weitere Woche habe ich also versucht, mich bestmöglich zu entspannen – soweit das mit den Terminen möglich war. Meine Mutter war der Meinung, ich müsste sie noch zu einem „wichtigen Termin, der auf gar keinen Fall bis nächstes Jahr warten kann“ begleiten – was natürlich Quatsch ist.

Ich bin auf diverse andere Blogs gestoßen, die ich tatsächlich sehr lesenswert finde. Speziell den Blog der Rabenmutti finde ich wirklich gut. So habe ich mich dann doch mit Geburtsberichten auseinander gesetzt, obwohl ich das vorab gar nicht machen wollte…

Ich merke auf jeden Fall, dass es nun alles etwas langsamer gehen muss. Mir fehlt an manchen Tagen die Kraft, Kleinigkeiten zu machen und so bleibt die Wäsche eben auch mal 5 Tage im Korb, bevor sie im Schrank landet. Uncool, aber so kann sich der Herzmann direkt dran gewöhnen. 😉

Der macht seinen Job als Unterstützer im Moment übrigens wundervoll. Er lässt mich schlafen, wenn ich es brauche, kocht Kaffee und geht auch die Extra-Runde mit Moe, wenn ich nicht kann – er ist wirklich großartig. Ich glaube, wir sind beide froh, wenn die Jammer-Zeit bei mir vorbei ist – und die spaßige Zeit mit Peanut anfängt.

Autor

Kaffeesüchtig, Hundemama und bald Peanut-Mama. Alles andere als spießig, ständig Fernweh-geplagt und mit viel Konfetti im Kopf.

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