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Anika - Miss Wunder

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Serienjunki, Buchverrückt, Mama seit 2018

…und dabei ist noch gar nicht Ostern.
Als Nicole mit der Idee zu Miss Wunder auf mich zu kam, war für mich klar, dass ich das will.
Ich war immerhin die Singlemum, die sich mutig vom betrügerischen Freund getrennt hat. Die gestrandete, die auch ihren Vater verloren hat. Immerhin könne ich von meiner Geschichte erzählen und anderen Mut machen. Oder? Mutmachende Geschichten, dass das Leben immer weiter geht. Und irgendwie habe ich nicht nur Mann, Haus und Kinder verloren, sondern auch mich.

Die Zeit rennt und mittlerweile auch der Kasper. Er freut sich, wenn er sieht, dass ich den Rucksack fertig mache und setzt sich artig auf die Treppe zum Schuhe anziehen, zumindest, wenn es Gummistiefel sind.

Das ist aktuell ein riesen Thema. Es gehen nämlich nur Gummistiefel.
Wehe, ich will andere anziehen. No way Mama.

Oh geliebtes Bobby Car.
Du, mein Bobby Car.
Bobby Car mein liebstes Gefährt.
Bring mich an entfernte Orte, wie die Perdekoppel neben an.
Lass mir schwindelig werden, wenn wir den Berg herunter rasen.
Sei mein Fluchtfahrzeug vor den Ideen meiner Mutter.

*je nachdem, wie man es sieht, enthält der Beitrag Werbung*

Mein Hassthema. Ja, es ist gut für den Rabauken. Ja, es muss sein. Ja, ich werde mich dran gewöhnen.
Nein, ich bin keine stolze Mama, dass der Sohn jetzt groß ist.
So, damit habe ich alles zu dem Thema gesagt und stürze mich in die Planung, das lenkt ab und ich weiß, dass er dann alles hat, was er braucht.
Aber ähm, was braucht er denn eigentlich?

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