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Hier erzählen wir dir von unseren Höhen und Tiefen, Marmeladenglasmomenten und Sorgen mit unseren Minis – in unserem Leben als Mama.

Ja, die Zeit rast. Und diese Woche hätte ich wieder einen Termin gehabt, bei der Hebamme – aber auch bei der Ärztin. Nun kam mal wieder alles anders als geplant.

Dienstag Nachmittag ist jetzt immer meine Zeit: Da habe ich den Termin zum CTG und dieses Mal wäre eben auch ein Ultraschall dran gewesen. Ich bin also auch fest davon ausgegangen, dass ich Peanut wieder sehen würde.

Diese Woche war wieder eine sehr Spannende für mich. Nicht nur, dass ich die ersten Senkwehen hatte (aua, die tun wirklich, wirklich weh!) – ich hatte auch wieder einen Termin zum CTG.

Einerseits denke ich mir, dass um so eine Schwangerschaft ein ganz schönes Bohei gemacht wird. Das Kind wird schon auf die Welt kommen, wenn es soweit ist und bei mir gab es bislang wirklich keinen Grund zur Besorgnis. Ich hab kein Zucker, kein Bluthochdruck, keine Wassereinlagerungen. Mal Schmerzen hier und da, ja. Mal Muskelkater. Mal Müdigkeit, mal ein bisschen schwach. Aber nix Ernsthaftes.

Die 35. SSW stand ganz im Zeichen von Mutterschutz und Namen finden. Am Montag den 21.10. hatte ich tatsächlich meinen ersten, freien Tag und bin seitdem im Mutterschutz. Bisher fühlt sich das ziemlich merkwürdig an und ich habe eher das Gefühl, überflüssig zu sein als das ich mich wirklich erholen könnte. Dabei liest man überall, wie wichtig es jetzt in dieser Zeit ist, Kraft zu sammeln für die Geburt und die Zeit danach.

Die Hochzeit ist vorbei, die Flitterwochen auch. Ich bemühe mich, meinen neuen Nachnamen überall anzugeben und gerade am Telefon klappt das noch nicht ganz so super.

Ich freue mich immer noch, dass Anika und der Räuber bei unserer Hochzeit dabei waren. Die beiden waren eine riesige Hilfe – vor allem beim Dekorieren und Herrichten. Ich dachte ja, ich könnte das mal eben fix alleine wuppen – aber mit Anikas geübtem Blick und Hilfe wurde es so richtig, richtig schön. 🙂

Hilfe. Nächste Woche ist die Woche der Hochzeit. Total verrückt – und alles steht Kopf. Es sind noch 100 Dinge zu erledigen und ich vergesse immer wieder die Hälfte (mindestens). Peanut strampelt, tritt gegen die Rippen und scheint quietschvergnügt – während ich immer irgendwie versuche, eine Kleinigkeit zu essen in der Nähe zu haben.

Mein Appetit ist grenzenlos und ich habe mich nicht mehr auf die Waage getraut. Vor allem Reiswaffeln sind das Non-Plus-Ultra und Balisto. Leider ist meine Neurodermitis wieder schlimmer geworden und ich bin nicht sicher, ob es nicht vielleicht sogar mit dem Essen zu tun hat.

Bevor ich meinen Sohn so richtig kennengelernt habe, habe ich schon immer gesagt, dass er sehr gütig ist.
Eigentlich ist das heutzutage ja kein gängiges Wort mehr, aber wann immer ich an ihn gedacht habe, kam mir das Wort in den Sinn. Und deswegen, liebe Nicole:

Wie würdest du Peanut beschreiben?

Die Zeit rennt und mittlerweile auch der Kasper. Er freut sich, wenn er sieht, dass ich den Rucksack fertig mache und setzt sich artig auf die Treppe zum Schuhe anziehen, zumindest, wenn es Gummistiefel sind.

Das ist aktuell ein riesen Thema. Es gehen nämlich nur Gummistiefel.
Wehe, ich will andere anziehen. No way Mama.

So langsam werde ich echt aufgeregt und frage mich, wie das Leben mit Kind so sein wird. Ich habe mir zum Beispiel Gedanken gemacht, was mir wohl am meisten Spaß machen wird und worauf ich mich am allermeisten freue. Und deswegen will ich von dir wissen:

Worauf hast du dich, bevor du die Schildkröte bekommen hast, am meisten gefreut – und ist es auch genauso eingetroffen?

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