Nicole

Nicole - Miss Wunder

Overplanning kills magic.

Ich bin Nicole. 2006 bin ich aus einem Örtchen in Niedersachsen nach Kiel an die Ostsee gezogen. Die beste Entscheidung. 2007 habe ich meinen Bald-Mann (wieder) getroffen und noch nicht einmal ein Jahr später sind wir zusammen gezogen. 2009 kam unser Bollerkopf Moe in unser Leben – und ich habe beide mit meiner Reiselust und permanentem Fernweh angesteckt.

2018 habe ich mit meinem Bald-Mann und Lieblingshund Moe unsere sieben Sachen gepackt und wir sind ins Wohnmobil gezogen um Europa zu entdecken. Leider hat das Leben im Wohnmobil / als digitale Nomaden nicht lange angehalten, denn schon im Frühjahr 2019 mussten wir uns ungeplant wieder eine Wohnung suchen – in dem Ort, aus dem wir beide ursprünglich mal kamen.

Im März 2019 haben wir erfahren, dass unser*e Peanut unterwegs ist – mehr oder weniger ungeplant und definitiv nicht der Grund, warum wir nun wieder ganz „spießig“ in einer Wohnung leben (das liegt an unserem Beamten-Hund, der jetzt im Alter durch und durch seine Routine und festes Plätzchen braucht). Aber Peanut wird nun tatsächlich in unserem alten Heimatort aufwachsen und lernt direkt, dass Kühe nicht lila sind.

Halt Stopp – das war meine Vorstellung 2019.

Peanut ist im Dezember 2019 geboren. Mein Herzhund Moe ist im März 2020 gestorben. Im April ist unsere Maggie geboren, ein Labrador- Münsterländer Mix, die nun auch zur Familie gehört.

Im November (genauer am 11.11.2020) haben wir erfahren, dass sich Cookie auf den Weg zu uns macht – im Juli ist die zweite, so sehr gewünschte, Maus auf die Welt gekommen. Und dann? Ja, schon vor Cookies Geburt haben wir uns entschieden, wieder aus Niedersachen weg zu ziehen. Aus diversen Gründen, aber vor allem: Weil uns das Meer so sehr gefehlt hat.

Im Februar 2022 heißt es also: Goodbye Niedersachsen, hello Schleswig Holstein – wir sind wieder zurück! Und wir freuen uns so sehr darauf.

Spätestens dank Anika weiß ich, dass eine Mutti nicht das klassische Rollenbild erfüllen muss (was mir unheimlich viel Mut gegeben hat, das mit dem Mama-Sein doch noch in Betracht zu ziehen). 

Deswegen ist dieser Blog entstanden: Ich glaube nämlich, dass es noch viel mehr von uns „Unentschlossenen“ gibt, die denken, dass das Leben irgendwie zu Ende ist, wenn man Mutter wird. Ich habe das zumindest gedacht und weiß jetzt: Für mich wird es so nicht sein.

Miss Wunder soll eine Art Tagebuch, Rückblick und gleichzeitig Ideensammlung werden. Nicht nur zum Thema Schwangerschaft und Muttersein, sondern DIY, Bücher, Reisen und was uns sonst noch so beschäftigt.

Und warum das Zitat Over-planning kills magic? Ich glaube fest daran, dass es gut ist, Pläne zu machen. Und ich weiß mittlerweile genauso gut, dass Pläne ganz oft für die Katz sind und man viel glücklicher und entspannter lebt, wenn man flexibel bleibt – und das Leben lieber so nimmt, wie es kommt. 

Habe ich schon erwähnt, das ich Kaffee liebe?

Du möchtest noch mehr wissen? Na gut. Das bin ich:

  • Ich wollte immer Archäologin werden. Stattdessen habe ich romanische Philologie mit Schwerpunkt Portugiesisch, Spanisch und Italienisch studiert – und das Studium im 7. Semester abgebrochen. Danach habe ich eine Ausbildung als Bürokauffrau gemacht und bin nun das Mädchen für alles in unserem eigenen Unternehmen (Schwerpunkt: Websites und Onlineshops mit Contao umsetzen).
  • Ich war einige Zeit als Hundefotografin unterwegs und mache das immer noch wahnsinnig gern. Wenn ich Hunde um mich herum habe, vergesse ich, das ich ein Mensch bin und genieße das warme, flauschige Fell und die nassen Zungen (und den Mundgeruch!).
  • Habe ich schon erwähnt, dass ich unter chronischem Fernweh leide? Das ist echt kein Spaß. Dauerhaft an einem Ort zu leben mag für andere normal und beruhigend sein – ich habe meinen festen Platz in der Welt definitiv noch nicht gefunden.
  • Ich bin Halb-Portugiesin und katholisch erzogen (mit Taufe, Kommunion und Firmung und so). Ich spreche Portugiesisch und bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich mit dem Verein nichts mehr zu tun haben möchte. Dank meiner Mama und meiner Oma habe ich die Sprache gelernt und ich bin ihnen bis heute dankbar dafür. Meine streng katholische Oma ist übrigens auch aus der Kirche ausgetreten – die ist nämlich cool.
  • Meine größten Ängste: Luftballons, zu ertrinken, zu verdursten und Weberknechte. Die legen ihre Eier nämlich unter die Haut. (Das hat mein Vater mir als Kind erzählt und ich bin sicher, das er Recht hat. Er würde doch niemals lügen, oder?)
  • Mein Vater ist Polizist a. D. und ich habe seine Einsatzgeschichten geliebt. Morgens beim Frühstück zu hören, wie er ein abgetrenntes Bein über die Autobahn schleppt, war super spannend. Und die Tatort-Fotos erst! Dank ihm habe ich eine unheimliche Schwäche für sämtliche True-Crime Serien- und Podcasts. Danke Papa! Die Auswahl eines Partners hat er mir durch seine Geschichten auch vereinfacht: Der Junge, der bei einer dieser Geschichten grün im Gesicht geworden ist, war durch.
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